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© Guido Kramann

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4.1 Prinzip - Was ist ein PWM-Signal?

  • Neben der Möglichkeit Sensorsignale über den A/D-Wandler oder den Komparator auszuwerten, gibt es bei dem ATmega32 als integrierte Peripherie auch eine zur Ansteuerung von Aktuatoren:
  • Die drei integrierten Timer sind in der Lage so genannte Pulsweiten modulierter Signale, kurz PWM-Signale zu erzeugen.
  • PWM-Signale sind Rechteckschwingungen einer festen Frequenz.
  • Dasjenige, was in dem von uns betrachteten Fall schwingt, ist die elektrische Spannung.
  • D.h. die Dauer einer Periode bestehend aus einer High-Phase und einer Low-Phase ist konstant.
  • Jedoch kann variiert werden, in welchem Maße die High-Phase verbreitert wird. In gleichem Maße muß dann die Low-Phase schmaler werden.
  • Im Extremfall kann die High-Phase über die gesamte Periodendauer gehen, oder im anderen Extremfall die Lowphase.
  • Folgendes Schaubild zeigt:
  • a) PWM-Signal, bei dem High- und Lowphase jeweils 50% der Periode ausmachen.
  • b) PWM-Signal, bei dem die Highphase 25% und die Lowphase 75% ausmacht.
  • c) PWM-Signal, bei dem die Highphase 75% und die Lowphase 25% ausmacht.
  • d) PWM-Signal, bei dem die Highphase 0% und die Lowphase 100% ausmacht.
  • e) PWM-Signal, bei dem die Highphase 100% und die Lowphase 0% ausmacht.
prinzip.png

Bild 4.1-1: Beipsiele für PWM-Signale