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© Guido Kramann

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Einführung in Processing

proc001.zip - einführendes Beispiel SoSe2017.
proc002.zip - einführendes Beispiel SoSe2017.
proc003.zip - einführendes Beispiel SoSe2017.

Processing wurde von einer Entwicklergruppe rund um John Meada am MIT entwickelt und steht als freie Open Source Software seit mehreren Jahren zur Verfügung.

Processing basiert auf Java, erlaubt aber Skripting, das eher prozedural anmutet und mit einer Vielzahl mächtiger Funktionen aufwartet, die es erlauben auf einfache Weise z.B. 2D- und 3D-Animationen, Internetprogrammierung und Hardware-Ansteuerungen (serielle Datenverbindung, USB-Kamera) zu realisieren.

Die genannten Anwendungsfälle machen Processing auch interessant als Basissoftware für eingebettete Systeme. Konkret wird derzeit daran gearbeitet, Processing als Grundlage für einen Roboter zu benutzen, der als mechatronischer Museumsführer eingesetzt werden soll.

Auch im Zusammenhang mit Mikrocontrollerprogrammierung ist Processing interessant: Die vorhandene Library zur Ansteuerung der seriellen Schnittstelle, kann es erlauben mit einer Mikrocontroller-Anwendung zu kommunizieren, oder Programme mit Hilfe eines Bootloaders auf diese zu übertragen.

Processing bietet zudem die Möglichkeit, Skripte als stand-allone-Anwendungen für alle gängigen Betriebssysteme zu exportieren, also für Windows 32-Bit, Windows 64-Bit, Linux 32-Bit, Linux 64-Bit und MAC-OS.

Damit kann eine Anwendung unter Linux entwickelt, aber unter Windows benutzt werden. Gerade dieses Feature kann helfen, beispielsweise die Schwelle zum Einstieg in die Mikrocontrollertechnik noch einmal wesentlich herunterzusetzen, da dann der bekannte KNOPPIX-USB-Bootstick nicht mehr erforderlich wäre und es für den Entwickler trotzdem nicht notwendig wäre, eine unter Linux gemachte Entwicklung auf anderen Betriebssystemen aufwändig anzupassen.

Aufgrund dieser vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und der einfachen Handhabung, wird es an dieser Stelle eine Einführung in Processing geben.

Es ist angedacht, zusammen mit dem AV ein regelungstechnisches Experimentiersystem umzusetzen und, sofern möglich, z.B. am Tag der Offenen Tür zu präsentieren.