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© Guido Kramann

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4.2 Nutzen - Wozu werden PWM-Signale eingesetzt?

prinzip.png

Bild 4.2-1: Beipsiele für PWM-Signale

  • Angenommen, die Spannung des High-Wertes bei den fünf obigen PWM-Beispielen wäre 5 Volt.
  • Dann ergibt sich bei den einzelnen Beispielen folgender Mittelwert der elektrischen Spannung:
  • a) 2,5 Volt
  • b) 1,25 Volt
  • c) 3,75 Volt
  • d) 0 Volt
  • e) 5 Volt
  • Weiter angenommen, die Frequenz des PWM-Signals wäre relativ hoch, z.B. 2000Hz.
  • Dann läßt sich durch die Parallelschaltung eines Kondensators am Ausgang leicht daraus der Mittelwert gewinnen.
  • Auf den Kondensator kann meistens verzichtet werden.
  • Um beispielsweise die Versorgungsspannung eines DC-Motors durch das PWM-Signal vorzugeben, muß dieses noch verstärkt werden, da der Mikrocontroller an seinen Ausgängen nur Ströme im Bereich von 100mA verkraftet.
  • Da lediglich ein Rechtecksignal verstärkt werden muß, kann ein recht einfacher Verstärker verwendet werden.
  • Solche Treiber oder Motortreiber werden als ICs angeboten und benötigen wenige zusätzliche externe Bauelemente.
  • Das folgende Bild zeigt das Prinzip, wie ein DC-Motor über das PWM-Signal eines Mikrocontrollers angesteuert werden kann.
  • Es folgt ein konkreter Schaltplan mit dem ATmega32 und dem Motortreiber LMD18200 und schließlich ein Foto der Schaltung des Treibers.
schema.png

Bild 4.2-2: DC-Motoransteuerung, Schema

schaltplan.png

Bild 4.2-3: DC-Motoransteuerung, Schaltplan

foto.jpg

Bild 4.2-3: DC-Motoransteuerung, Foto

  • Der verwendete Motortreiber verträgt Spannungen bis 55Volt und Ströme bis 3Ampere.
  • Zu Regelungszwecken verfügt er auch über einen Stromsensor.
  • Das Grundprinzip solcher Motortreiber ist die H-Brücken-Schaltung.
  • Hier der Prinzip aufbau mit Transistoren:
H-Brücke

Bild 4.2-4: Prinzip H-Brücke: a) NPN-Transistor oben links und PNP-Transistor unten links leiten, b) Umkehrfall, Motor umgepolt (Links/Rechts frei gewählt).