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© Guido Kramann

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1.10 Motivation

  • In dieser Vorlesung wird die objektorientierte Programmierung gelehrt.
  • Was soll das bringen? - Reicht für einen Ingenieur nicht C zu können?
  • Durch die einführenden Programme haben Sie nun eine erste Vorstellung bekommen, was Klassen, Objekte, Methoden und Attribute sind:
  • Klassen beschreiben Objekte.
  • Objekte bestehen aus Attributen und Methoden.
  • Weche Methoden und Attribute ein Objekt besitzt, wird in seiner Klasse beschrieben.
  • Diese Programmstruktur unterscheidet sich wesentlich von der bisheringen mit Funktionen und einem Hauptprogramm.
  • Die Objektabstraktion in der Objektorientierten Programmierung erlaubt es, Dinge im Programm so zu strukturieren, wie sie in der natürlichen Welt vorkommen.
  • Wir werden im Verlauf der Vorlesung noch sehen, dass sich hieraus folgende Vorteile der OOP gegenüber der prozeduralen Programmierung ergeben:
  • KLassen beschreiben Objekte
  • Vorteil: Beim Programmentwurf können Objekte der natürlichen Welt zur Bildung einer Grundstruktur verwendet werden.
  • Kapselung: Die Zugriffsmöglichkeit auf Objektmethoden und -attribute kann differenziert für andere Programmelemente festgelegt werden.
  • Vorteil der Kapselung: Das Zusammenspiel getrennt entwickelter Programmkomponenten wird sicherer.
  • Vererbung: Schon funktionierende Klassen können ihre Methoden und Attribute an andere Klassen vererben.
  • Vorteil der Vererbung: Weniger redundanter Code. Fehlervermeidung beim Erweitern von Programmen, schnellere Entwicklung.
  • ...
  • Weil es diese Vorteile gibt, wird die OOP heute in der Mehrzahl der Anwendungen des Ingenieurwesens benutzt.
  • Hier überall taucht Software im Ingenieurwesen auf:
  • Mikrocontroller-Programme
  • Embeded Systems
  • CAD und CAE Software
  • Regelungs- und Steuerungssysteme
  • Gerade die bessere Modularität macht das Verteilen von Aufgaben einfacher.