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© Guido Kramann

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1.1 Hardwarebeschreibung der parallelen Schnittstelle

  • Der Parallelport ist in der Norm IEEE 1284 beschrieben.
  • Der Parallelport war ursprünglich für das Betreiben eines Druckers vorgesehen.
  • Neben dem 8-Bit Datenbus D0..D7 besitzt er weitere vier Ausgänge und fünf Eingänge, die ursprünglich für Statusmeldungen vorgesehen waren.
  • Er ist PC-Seitig ausgeführt als 25-polige Sub-D-Buchse:
Pin-Nr. Bezeichnung Datenrichtung
1 Strobe Ausgang
2 Data 0 Ausgang
3 Data 1 Ausgang
4 Data 2 Ausgang
5 Data 3 Ausgang
6 Data 4 Ausgang
7 Data 5 Ausgang
8 Data 6 Ausgang
9 Data 7 Ausgang
10 Ack Eingang
11 Busy Eingang
12 Paper-End Eingang
13 Select Eingang
14 Auto-Linefeed Ausgang
15 Error Eingang
16 Reset Ausgang
17 Select-Printer Ausgang
18 GND Ground
19 GND Ground
20 GND Ground
21 GND Ground
22 GND Ground
23 GND Ground
24 GND Ground
25 GND Ground

Tabelle 1.1-1: Belegung der 25 Pins der Parallelport-Buchse.

  • Der Parallelport wird hier unter dem Gesichtspunkt betrachtet in ihm eine einfache Möglichkeit zu haben, Steuerungs- und Regelungsaufgaben mit dem PC umzusetzen.
  • Dabei ist die ursprüngliche Funktionalität der Pins nicht entscheidend.
  • Für erste Tests wird eine Schaltung mit LEDs am Ausgangsport aufgebaut.
  • Die verfügbare Leistung der Portbits reicht hierfür gerade aus. Für größere Lasten müssen Treiberbausteine verwendet werden.
Beschaltung eines Parallelports mit 8 gegen Masse gelegten LEDs an D0..D7.

Bild 1.1-1: Beschaltung eines Parallelports mit 8 gegen Masse gelegten LEDs an D0..D7.