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© Guido Kramann

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5.2 Basiskonzept für die objektorientierte Programmierung des ATmega32

Forderungen

Wiederverwendbarkeit: Reibungsfreies Zusammenarbeiten

  • Bei Mikrocontroller-Programmen greifen viele Programmteile auf die integrierte Peripherie des Mikrocontrollers zu.
  • Beispiele für diese Peripherie sind die A/D-Wandler, die RS232-Schnittstelle, Timerfunktionen etc.
  • Es ist dabei wichtig zu gewährleisten, dass diese Programmteile reibungsfrei zusammenarbeiten.
  • Im folgenden Bild sind als Beispiel für das komplexe Zusammenspiel mehrerer Teilsysteme im Mikrocontroller die Komponenten für das Frequenzmess-Modul der vorangegangenen Veranstaltung dargestellt:
BILDBESCHREIBUNG

Bild 5.2-1: Komplexes Zusammenspiel mehrerer Komponenten auf dem ATmega32.

  • Wenn der gesamte Code im main-Programm, oder auch wenn er auf globale Funktionen verteilt steht, ist es sehr schwierig:
    • Fehler einzelner Komponenten zu finden,
    • einzelner Komponenten umzukonfigurieren,
    • jemandem den Code zu erklären,
    • die Einzelkomponenten herauszuschälen und in einem anderen Programm zu benutzen,
    • mit mehreren Personen an einem größeren Projekt zu arbeiten und Teilaufgaben zu vergeben,
    • eine große Aufgabe in mehrere Bachelor-Arbeiten zu zerlegen und den Stand der vorangehenden Arbeit weiterzugeben ;-).
  • Es ist mir ein großes Anliegen mit dieser Vorlesung ein tragfähiges objektorientiertes Basiskonzept für die Programmierung von AVR-Mikrocontrollern auf den Weg zu bringen, auf das immer wieder zurück gegriffen werden kann.