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© Guido Kramann

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1.2.5 Programmentwurf mit Struktogrammen

Neben der Darstellung mit Flußdiagramm gibt es eine weitere etwas kompaktere: Das Struktogramm. Gerade bei einem detaillierteren Entwurf eines Programms bietet es sich eher an ein Struktogramm zu verwenden. Insbesondere können hier auch schon Code-Fragmente eingetragen werden, insofern man sie schon angeben kann. Im folgenden ist das Programm "wurzelziehen.cpp" als Struktogramm dargestellt:

Bild 1.2.5-1: Struktogramm von "wurzelziehen.cpp"

  • Befehle, die aufeinander folgen, werden in Struktogrammen einfach in Kästen untereinander geschrieben.
  • Schleifen, also Befehlssequenzen, die sich wiederholen können, stehen eingerückt innerhalb eines grossen Kastens. Die Abbruchbedingung steht in dem grossen Kasten entweder am Ende oder am Anfang, je nachdem, ob sie immer nach dem Ausführen der Befehlssequenz überprüft wird, wie bei der do-while-Schleife, oder davor, wie bei der while-Schleife, die wir noch behandeln werden.
  • Verzweigungen werden durch Kästen dargestellt, die mit einem Dreieck mit der Spitze nach unten versehen sind. In dem Dreieck wird der zu prüfende logische Ausdruck geschrieben. Darunter teilt sich der Programmfluss an der Dreiecksspitze in zwei Kästen. Je nachdem, ob die Bedingung wahr oder falsch ist, geht es in dem linken oder rechten Kasten weiter. Wenn in einem Fall nichts gemacht wird, bleibt der entsprechende Kasten leer.