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© Guido Kramann

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9.1 Mechanischer Aufbau des COACH-Vehikels

  • Die folgenden Bilder geben Aufschluß über den Ablauf beim mechanischen Aufbau.
  • Der mechanische Aufbau ist im Vergleich mit dem elektronischen unkritisch.
  • Alle Baugruppen sind vorgefertigt und können an die Grundplatte angeschraubt werden.
  • Es ist empfehlenswert, die Verschraubungen selbst hemmend auszuführen (Sprengringe, selbst hemmende Muttern), da das Fahrzeug ständig Vibrationen ausgesetzt ist und dies zum Lösen der Schraubverbindungen führen kann.
  • Zur besseren Orientierung zeigt nachfolgendes Foto das fertig aufgebaute Fahrzeug.
  • Außer der Elektronikplatine werden nun sämtliche Komponenten mit der Grundplatte verschraubt.
  • Die Elektronikplatine wird erst angebracht, wenn sie fertig gestellt und getestet wurde.
Gesamtansicht COACH-Vehikel (bitte Hinweise in Bild beachten)

Bild 9.1-1: Gesamtansicht COACH-Vehikel (bitte Hinweise in Bild beachten)

Batteriehalterung - Servo - Sensorhalterung

  • Stellen Sie zunächst anhand der vorderen Aussparung für den Servo im Vergleich mit dem Foto der Gesamtansicht weiter oben fest, welches die Oberseite der Grundplatte ist.
  • Der Batteriehalter wird durch zwei 2mm Senkkopf-Schrauben befestigt.
  • Für Servo und Sensorhalterung werden 3mm Schrauben verwendet.
  • Der Servo wird von unten in die rechteckige Aussparung geschoben, so orientiert, dass dessen Achse auf der Mitte der Grundplatte liegt.
  • Alle notwendigen Bohrungen sind auf der Grundplatte vorhanden.
  • Verschrauben Sie diese drei Komponenten mit der Grundplatte.

Motor/Getriebeeinheit

  • Die folgende Darstellung soll helfen, die Motor/Getriebeeinheit aufzubauen.
  • Das Getriebe besteht aus zwei Achsen mit Zahnrädern, wovon eine die Antriebsachse ist.
  • Mit der Nicht-Antriebsachse ist ein frei laufendes Zahnrad verbunden, das bei Bedarf in eine Gabellichtschranke eingetaucht werden kann, um als inkrementeller Drehgeber zu dienen.
  • Achtung: Für das Getriebe werden nur die in der Packung beiliegenden Stangen mit 3mm Durchmesser verwendet. Nur für die Deichsel vorne wird eine Stange mit 4mm Durchmesser verwendet.
  • Achtung: Es ist günstiger die Entstörkondensatoren vor dem Verbau des Motors im Getriebe anzulöten. Die Entstörschaltung sollte so folgendermaßen aussehen:
Entstörschaltung am Motor mit drei Keramik-Kondensatoren: 47nF zwischen den Versorgungsanschlüssen, dann 10nF ausgehend von beiden Anschlüssen. Die Enden werden miteinander verdrillt und am Metallgehäuse angelötet.

Bild 9.1-2: Entstörschaltung am Motor mit drei Keramik-Kondensatoren: 47nF zwischen den Versorgungsanschlüssen, dann 10nF ausgehend von beiden Anschlüssen. Die Enden werden miteinander verdrillt und am Metallgehäuse angelötet.

Aufbau der Motor/Getriebeeinheit (bitte Hinweise in Bild beachten)

Bild 9.1-3: Aufbau der Motor/Getriebeeinheit (bitte Hinweise in Bild beachten)

Deichsel

  • Die Deichsel wird direkt an die Servoachse angeschraubt.
  • Hierzu werden der Servohebel an die Deichsel so angeschraut, dass der Innen-Zahnkranz nach oben steht (vergl. nachfolgendes Bild).
  • Achtung: Falls bei gerade gestelltem Servo die Deichsel nicht geradeaus steht, Servohebel an Deichsel um 180 Grad gedreht anschrauben.
Aufbau der Deichsel (bitte Hinweise in Bild beachten)

Bild 9.1-4: Aufbau der Deichsel (bitte Hinweise in Bild beachten)

Räder

  • Es gibt zwei Sorten von Rädern: Solche mit eingelassenen Messinghülsen, die die 4mm Bohrung auf 3mm umsetzt und solche ohne.
  • Die ohne sind für die Vorderachse mit 4mm, die mit für die hintere Antriebsachse.
  • Die Räder der Vorderachse werden nicht mit der Achse verschraubt, sondern sollen frei drehen können.
  • Sie werden durch Sprngringe gehalten, deren Einkerbungen in der Vorderachse bereits vorhanden sind.
Montage der Räder (bitte Hinweise in Bild beachten)

Bild 9.1-5: Montage der Räder (bitte Hinweise in Bild beachten)