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© Guido Kramann

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1.1.3 Architektur des ATmega8 von Atmel

  • 16-Bit Befehlsbus für die 128 Assembler-Befehle der RISC-Architektur
  • RISC: Reduced Instruction Set - Da die Busgeschwindigkeit sich immer mehr entwickelt halt, macht es Sinn schnell viele, statt langsam mächtige Befehle zu verarbeiten.
  • 8-Bit Datenbus: Übder ihn werden die Schnittstellen, die Timer, der A/D-Wandler und der Analog-Komparator angesteuert.
  • Durch den 16-Bit-Bus benötigen die meisten Befehle nur einen Takt (im Vergleich benötigen Microchip-Mikrocontroller meistens zwei und es gibt noch eine Vorteilung durch 2, was ihn um Faktor vier langsamer macht)
  • Es gibt eine Low-Power-Version des ATmega8 (ATmega8L-8PU), der bis 8MHz getaktet werden kann und eine mit höherer Leistung (ATmega8-16PU), die bis 16MHz getaktet werden kann. Verwandte Controller gehen bis 20MHz, z.B. ATmega32.
  • Der ATmega8 ist mit seinen 28PIN noch relativ handlich, hat aber den Nachteil, dass einige PINs mehrfach belegt sind und deshalb durch Registereinträge für verschiedene Anwendungen umgeschaltet werden müssen.
  • An den PINS zu den digitalen Eingängen können direkt Taster angeschlossen werden und die Leistung der Ausgänge reicht aus, um z.B. direkt 5mm LEDs anzuschliessen.
Architektur des ATmega8

Bild 1.1.3-1: Architektur des ATmega8

  • Im folgenden Bild ist die Pin-Belegung für die einzelnen Komponenten zu ersehen:
Pinbelegung beim ATmega8

Bild 1.1.3-2: Pinbelegung beim ATmega8