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© Guido Kramann

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7.3 Methode2 - Reglerauslegung unter Verwendung der Sprungantwort

  1. Das zweite Verfahren von Zieger-Nichols verwendet die Sprungantwort der offenen (nicht geregelten) Strecke als Grundlage.
  2. Folgendes Schaubild verdeutlicht, wie die drei benötigten Größen aus der Sprungantwort bestimmt werden können:
  3. Achtung: Im Schaubild ist das Verhältnis y/u dargestellt, wobei u die konstante Sprunghöhe und y den Ausgang der Strecke darstellen.
  4. KS - Verstärkungsfaktor der Strecke / Übertragungsbeiwert / Asymptote gegen die y/u läuft.
  5. Tu - Verzugszeit
  6. Ta - Anstiegszeit
  7. W - Wendepunkt
Bestimmung der charakteristischen Größen K<sub>S</sub>, T<sub>u</sub> und T<sub>a</sub> aus dem Graph der Sprungantwort für G(s)=1/(1+2s+s^2).

Bild 7.3-1: Bestimmung der charakteristischen Größen KS, Tu und Ta aus dem Graph der Sprungantwort für G(s)=1/(1+2s+s^2).

Regler K TN TV
P Ta/(TuKs) - -
PI 0.9Ta/(TuKs) 0.33Tu -
PID 1.2Ta/(TuKs) 2Tu 0.5Tu

Tabelle 7.3-1: Tabelle zur Bestimmung der Regelparameter unter Verwendung der Sprungantwort der Strecke nach Ziegler-Nichols.

  • Hinweis: Bei PTnTt-Gliedern wird der "Wendepunkt" bei y=0.63Ks angesetzt.