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5.7 Störverhalten eines Regelkreises

5.7 (EN google-translate)

5.7 (PL google-translate)

Standardregelkreis mit Störaufschaltung.

Bild 5.7-1: Standardregelkreis mit Störaufschaltung.

  • Störungen im Regelkreis werden durch die aufgeschaltete Einflußgröße Z zusammengefaßt.
  • So, wie es möglich ist, das Übertragungsverhalten zwischen Regelgröße y und Führungsgröße w zu bestimmen, läßt sich dies auch für y und z durchführen.
Übung:
  • Bestimmen Sie allgemein die Übertragungsfunktion y/z für den Standardregelkreis in Abhängigkeit von R(s) und G(s).

Anforderungen an einen Regelkreis

  • Der geschlossene Reglkreis sollte stabil sein.
  • Gutes Führungsverhalten: Nach einer Sollwertänderung und nach Verstreichen einer genügend kurzen Einschwingzeit, erreicht die Regelgröße den Sollwert mit ausreichender Genauigkeit.
  • Gutes Störverhalten: Störungen werden nach einer genügend kurzen Einschwingzeit ausgeglichen.
  • Der Regler sollte robust, d.h. unempfindlich gegenüber kleinen Variationen in den Modell- oder Regelparametern sein.

Beurteilung von Führungs- und Störverhalten anhand von Grenzwertbetrachtungen bei den Frequenzgängen

Übung
  • Für eine PI-geregelte PT2-Strecke wird der Grenzwert für große Zeiten bei Führungs- und Störfrequenzgang bestimmt.
  • Unter der Voraussetzung, dass es sich um ein stabiles System handelt, wird ω zu Null. Ist diese Voraussetzung gegeben?