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© Guido Kramann

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Künstlerische Forschung

Wahlpflichtfach im Masterbereich an der Technischen Hochschule Brandenburg



Nächste LV Künstlerische Forschung (KF): Donnerstag 12.10., ab 10:00 Uhr, IWZ Raum 403. Thema: Smartphone-Apps mit Processing programmieren.


Inhalt der Lehrveranstaltung

Ingenieure gestalten über technische Produkte die Welt, in der wir leben.

Dies verlangt eine umfassende Berücksichtigung aller Wechselwirkungen zwischen einem Produkt und der Umwelt, der menschlichen Kultur, sowie dem individuellen Nutzer.

Jedoch bewirkt die Verwendung der gängigen, aus Effizienzgründen eingeführten Abstraktionsmethoden, eine inadäquate sehr reduzierte Sichtweise auf die zu entwickelnden Produkte.

Eine vorurteilsfreie, phänomenologische Betrachtung gewährt dagegen eine umfassende Wahrnehmung der wesentlichen Aspekte einer Sache.

Weitergehend kann Technik so gestaltet werden, dass sie einen wahrnehmbaren, als positiv erlebbaren Anteil an unserem Leben und unserer Kultur hat. Damit wird eine phänomenologische Wirksamkeit als Ziel bei der Technikgestaltung gesetzt.

Die Studierenden wählen zu Beginn des Semesters selber etwas aus dem Kontext ihrer Studienrichtung, das sie erforschen möchten aus. Die Art in der dieses Erforschen geschieht, unterscheidet sich von der im wissenschaftlichen Betrieb gängigen Weise insofern, als für den zu erforschenden Gegenstand nicht erstrebt wird, ihn möglichst objektiv zu erfassen und zu kategorisieren, sondern er phänomenologisch, also in seiner subjektiven Wirkung auf den Untersuchenden hin, erfaßt wird. Diese sinnliche, emotionale und mentale Wirkung soll dann sehr wohl wieder Gegenstand einer systematischen, kategorisierenden, von gezielten Experimenten begleiteten Untersuchung sein. Am Ende des Semesters sollen die Studierenden dann anderen Menschen die Gelegenheit geben, an diesen Untersuchungen und Experimenten teilzuhaben, um so den Erkenntnisprozeß, den die Studierenden durchgemacht haben, intersubjektiv nachvollziehen zu können. Bei dieser Art der Darbietung wird der Untersuchungsgegenstand aus seinem ursprünglichen Kontext herausgelöst und so transformiert , daß die untersuchten Aspekte intensiv erlebbar werden. Diese abschließende Präsentation soll an einem gesonderten Termin am Ende des Semesters öffentlich in Form einer künstlerischen Performance oder Installation erfolgen, welche gemeinsam mit einem Einführungsvortrag die zu erbringende Prüfungsleistung darstellt.

Handout der Abschlußveranstaltung vom Wintersemester 2016/17.
Handout der Abschlußveranstaltung vom Wintersemester 2017/18.

KF AKTUELL

Texte

Husserl "Cartesianische Meditationen" im Netz

Filme

Dokumentarfilm zu Te puke Booten von Ozeanien

Husserl (Bayern 2) / Dieter Lohmer (Köln)

Philosophie für Anfänger - Heidegger (Handhabung von Dingen erschließt ihren Sinn)

PHILOSOPHIE - Heidegger (Uneigentlichkeit zu Eigenlichkeit)

Konzeptkünstlerinnen und -künstler

Marina Abramovic

John Cage

Vorträge / Exkursionen

Prof. Bernhard Waldenfels (Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung) "Response und Resonanz" 20.10. Einlaß 18:30, 19:15-20:45Uhr IPU Berlin Hörsaal 1, Stromstraße 2, 3. OG, 10555Berlin

Techniken für Klanginstallationen

Beispiele aus dem COSIMA-Projekt des IRCAM, bei dem Smartphones Passanten in die Lage versetzen sollen, spontan Musik miteinander zu machen:

IRCAM

wandering sound

drops

The Orbe collective has presented three experimental scenarios of augmented soundwalks...

The installation features a collaborative version of a step sequencer that uses the visitor's smartphones to produce sound...

Spontan mittels Smartphon mit anderen Musik machen